Richtige Ernährung mit einer ausreichenden Zufuhr der Omega-3-Fettsäure EPA kann die medikamentöse Rheumatherapie zwar nicht ersetzen, sie jedoch nebenwirkungsfrei so unterstützen, dass Ihre Beschwerden gemindert werden können.
Eine Ernährungsumstellung wirkt natürlich nicht von heute auf morgen. In vielen Fällen ist jedoch bereits nach 4 bis 6 Wochen mit hoch dosierter EPA im Rahmen einer Rheumadiät eine Verbesserung der entzündlichen Gelenkbeschwerden wie
festzustellen.
Auf diese Weise können die so genannten Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) nach Rücksprache mit dem Arzt eingespart und dadurch deren Nebenwirkungen reduziert werden.
Um das positive Ergebnis zu erhalten und Ihr Wohlbefinden zu steigern, ist es erforderlich, Ihre Ernährung dauerhaft umzustellen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sind zu Beginn ausreichend hoch gewählte Dosen von 800 bis 1.000 mg EPA pro Tag notwendig. Sie gleichen hohe Arachidonsäurespiegel aus. Zeitgleich muss mit der Ernährungsumstellung (max. 50 mg Arachidonsäure pro Tag) begonnen werden. Nach 12 (mindestens jedoch 6) Wochen reicht zur Aufrechterhaltung der wirksamen EPA-Konzentration im Gewebe eine niedrigere tägliche EPA-Dosis von 300 mg.
Um EPA zu Beginn der Ernährungsumstellung in der erforderlichen Menge von ca. 1.000 mg pro Tag aufnehmen zu können, müssten Sie täglich beispielsweise 1,4 kg Kabeljau, 700 g Forelle oder 130 g Lachs verzehren.
Wir haben für Sie den durchschnittlichen EPA-Gehalt der wichtigsten Speisefische zusammengestellt.
| Fisch / 100 g essbarer Anteil | Eicosapentaensäure (EPA) | |||
| Hering | 2.040 mg | |||
| Thunfisch | 1.380 mg | |||
| Lachs | 750 mg | |||
| Makrele | 630 mg | |||
| Aal | 260 mg | |||
| Karpfen | 190 mg | |||
| Heilbutt | 140 mg | |||
| Forelle | 140 mg | |||
| Schellfisch | 90 mg | |||
| Kabeljau | 70 mg | |||
Die angegebenen Werte können um bis zu 80 % entspechend dem
Fettgehalt der Fische und der Fütterung abweichen.
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Allein durch eine fischreiche Ernährung ist die ausreichende Versorgung mit dieser Omega-3-Fettsäure kaum möglich. Empfehlenswert ist daher eine ergänzende EPA-Zufuhr zusätzlich zur Rheumadiät.
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