Wenn Sie von entzündlich-rheumatischen Beschwerden betroffen sind, sollten Sie wissen, welche Lebensmittel besonders viel entzündungsfördernde Arachidonsäure enthalten.
In dieser Tabelle haben wir Ihnen die wichtigsten Nahrungsmittel mit ihrem Arachidonsäuregehalt zusammengestellt.
Darüber hinaus helfen Ihnen die folgenden Ernährungstipps dabei, rheumagerecht und arachidonsäurearm zu essen und zu trinken.
Ganz wichtig: Weniger Fleisch essen! Im Rahmen der Ernährungsumstellung sollten pro Tag nicht mehr als 50 mg Arachidonsäure zugeführt werden. Normale fleischreiche Kost enthält aber häufig zwischen 200 und 400 mg Arachidonsäure täglich. Essen Sie daher nur 1 bis 2 mal pro Woche Fleisch. Bevorzugen Sie Geflügel (ohne Haut) und fettarme Produkte. Meiden Sie Innereien. Bauen Sie in Ihren Speiseplan öfter Omega-3-fettsäurereiche Fischmahlzeiten ein. Hier sehen Sie, wieviel EPA die wichtigsten Speisefische durchschnittlich enthalten. Verzichten Sie ganz auf tierische Fette wie Butter und Schweineschmalz. Verwenden Sie stattdessen ausschließlich pflanzliche Öle und Fette mit Alpha-Linolensäure. Sie enthalten keine Arachidonsäure, dafür zusätzlich Vitamin E. Essen Sie reichlich Obst und Gemüse. Pflanzliche Lebensmittel enthalten keine Arachidonsäure, jedoch viele Vitamine und Mineralstoffe. Essen Sie täglich fettarme Milchprodukte. Sie sind arachidonsäurearm und unentbehrlich für Ihren Kalziumbedarf. Verzichten Sie auf Vollmilch, denn sie enthält viel Fett (3,5 %). Magerer Käse (bis 45% Fett i. Tr.) sollte Wurst oder Schinken ersetzen. Zu empfehlen sind täglich Vollkornprodukte, Reis und Kartoffeln (keine Pommes Frites oder Bratkartoffeln) sowie Hülsenfrüchte. Verzichten Sie weitestgehend auf eihaltige und damit arachidonsäurereiche Produkte wie Eiernudeln und Kuchen. Ein pflanzlicher Ei-Ersatz ist empfehlenswert. Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter kalorienarme Flüssigkeit wie Mineralwasser, Tee, Obst- und Gemüsesäfte. Achten Sie beim Kochen auf besonders schonende Zubereitung, um wertvolle Vitamine zu erhalten. Verzichten Sie auf leere Energielieferanten wie übermäßigen Alkohol, weißes Mehl und Zucker. So vermeiden Sie Übergewicht, das die betroffenen Gelenke zusätzlich belastet.
Weniger Fleisch, weniger Wurst

Mehr Fisch

Pflanzliche statt tierischen Fette

Viel Obst und Gemüse

Fettarme Milchprodukte

Vollkornprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte

Verzichten Sie auf Eier

Ausreichend Flüssigkeit
Vitamine erhalten durch schonende Zubereitung

Leere Energie und "Dickmacher" vermeiden
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